Di Maria

Melanie Di Maria

Tel. 0951 - 863 2699 

Email: bamberg@vawi.de

Studiengangmanagement Bamberg
Universität Bamberg | Studiencenter VAWi

An der Weberei 5
96047 Bamberg  


Universität Bamberg

Virtueller Weiterbildungsstudiengang Wirtschaftsinformatik (VAWi)
Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik

An der Weberei 5
96047 Bamberg
* Pflichtfeld
Weichelt

Dr. Thomas Weichelt

Tel. 0201 - 183 3001

Email: essen@vawi.de

Studiengangmanagement Essen
Universität Duisburg-Essen | Studiencenter VAWi

Universitätsstraße 9
45141 Essen


Universität Duisburg-Essen

Virtueller Weiterbildungsstudiengang Wirtschaftsinformatik (VAWi)
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Universitätsstraße 9
45141 Essen
* Pflichtfeld

E-Community

Dozenten & Tutoren

Dozent:
Prof. Dr. Tobias Kollmann

Tutoren:
M.Sc. Simon Hensellek

Universität Duisburg-Essen

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship
http://www.netcampus.de/

Einordnung, Turnus & Sprache

Turnus:
Wintersemester

Einordnung:
E-Business

Sprache:
Deutsch

Lehrformen & Medienformen

Für dieses Modul steht eine internetbasierte Lernumgebung für die Durchführung der Lehr-/Lernprozesse und der Lernunterstützungsprozesse zur Verfügung. Dabei erfolgt die Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden über asynchrone (Foren, E-Mail) und synchrone (Chat, Telefon, Online-Konferenzen) Kommunikationswerkzeuge. Diese stehen auch für die Kommunikation der Studierenden untereinander zur Verfügung.

Die Studierenden werden beim Wissenserwerb durch folgende elektronische Selbstlernmedien unterstützt: Videocasts, Skript, Podcast.

Ergänzende Literatur. Zudem wird der Aufbau von Fertigkeiten und Kompetenzen insbesondere gefördert durch Übungen/Transferaufgaben zur Selbstkontrolle, tutoriell betreute Aufgabenbearbeitung.

Das Modul ist in Form einer explorativen Lernumgebung konzipiert. Die Lernumgebung kann ohne zeitliche und räumliche Restriktionen bearbeitet werden und ist somit nicht an Vorlesungszeiten gebunden.

Den Erfolgsbausteinen der Net Economy folgend, ergibt sich der Aufbau des Moduls. Dabei wird jedem Baustein ein eigenes Kapitel gewidmet (Systeme, Prozesse, Management, Marketing und Implementierung).

Im Rahmen des Moduls wird eine semesterbegleitende Studienleistung erbracht. Es ist ein Praxistransfer zu erbringen, bei dem das gesamte während des Moduls gesammelte Wissen Anwendung findet.

Arbeitsaufwand, ECTS-Credits & Zuordnung

Arbeitsaufwand
73-83h: Selbststudium
50h: Aufgabenbearbeitung
2h: Abschlussprüfung
125-135h: Gesammt

ECTS-Credits
VAWi 2.0: 5,0

Zuordnung:
30% Wirtschaftswissenschaften
20% Informatik
30% Kerngebiete der Wirtschaftsinformatik
20% allg. Grundlagen & Schlüsselqualifikationen

Voraussetungen

keine

Angestrebte Lernergebnisse

Fachliche Kompetenzen:

Die Studierenden kennen elektronische Geschäftsprozesse in der Net Economy, insbesondere im Bereich E‐Community. Sie beherrschen das Vorgehen bei der Einführung einer E‐Community. Dabei ist anzumerken, dass der Aufbau einer E‐Community keinesfalls eine reine Software‐Implementierung darstellt; vielmehr beherrschen die Studierenden ebenfalls die im Rahmen des Projekts weiteren wichtigen Erfolgsgrößen zum Gelingen aus den Bereichen Management, Marketing, Prozesse und Systeme. Sie sind in der Lage, ein entsprechendes Implementierungsprojekt zu planen und zu managen.

Soziale Kompetenzen:

Neben fachlichen adressiert das Modul explizit auch soziale Kompetenzen. Durch den in das Modul integrierten Praxistransfer sind die Studierenden in der Lage, ein komplexes, praxisrelevantes (Einführungs‐)Projekt zu organisieren und es zu verfolgen oder anzuleiten. Die Studierenden sind auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorbereitet und haben die Bedeutung und die Wirkung von Team‐ und Kommunikationsfähigkeit verinnerlicht.

 

Studienempfehlungen

Für den erfolgreichen Abschluss des Moduls wird die Abgabe der Aufgabenbearbeitung im Rahmen der optionalen semesterbegleitenden  Studienleistung dringend empfohlen.

Inhalte & Gliederung

E‐Business 2.0 ist da! Gemeint ist damit eine Reihe von neuen Trends und Technologien, die in der jüngeren Vergangenheit dazu geführt haben, dass sich die Wahrnehmung von dem, was wir Internet nennen, zu verändern beginnt. Über viele Jahre hinweg wurde das Internet als Technologie erlebt, die es erlaubt, Daten, Informationen oder multimediale Inhalte zu publizieren und zu verteilen. Die Rollenverteilung der beteiligten Personen war zweiteilig: Zum einen gab es aktive Ersteller von Web‐Inhalten, die, teils kommerziell, teils privat, Informationen einstellten und publizierten. Zum anderen gab es passive Konsumenten, die sich lediglich die bereitgestellten Inhalte ansehen konnten und auch gar keine andere Option hatten, als die Informationen zu empfangen und zu konsumieren. Ohne dass man es an einer bestimmten Technologie oder einem einzelnen Ereignis festmachen kann, hat sich das Gefühl verbreitet, dass sich eine wesentliche Veränderung anbahnt, wie das Netz wahrgenommen und genutzt wird. Das „Web 2.0“ war geboren. Wenn man sich die einschlägigen Web 2.0‐ Plattformen anschaut, geht es stets um die Beiträge vieler Menschen. Der Community‐Gedanke steht ganz klar im Vordergrund und bildet nicht zuletzt die Basis vieler neuer Geschäftsideen und ‐prozesse, an die vor einigen Jahren noch nicht zu denken war.

Auch wenn die E‐Community als Plattform rein definitorisch ursprünglich nicht zum E‐Business zählte, da hier hauptsächlich die Information und Kommunikation, nicht aber die Transaktion im Mittelpunkt stand, so konnte in der Realität doch beobachtet werden, dass sich diese Kommunikation und die Aktivitäten in solchen E‐Communities aber zunehmend auch auf wirtschaftliche und damit transaktionsrelevante Inhalte bezogen. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn in einer E‐Community durch die Nutzer verschiedene Produkte besprochen und bewertet werden und der anschließende Kauf in einem E‐Shop dadurch beeinflusst wird. Auch in Unternehmen der Real Economy werden heutzutage vermehrt Web 2.0‐Initativen gestartet, die einerseits darauf abzielen, die Kommunikation mit den Kunden außerhalb des Unternehmens zu stärken, oder andererseits ihren Beitrag zur Steigerung der Effizienz in unternehmensinternen Prozessen leisten. Daher müssen auch die Betreiber von E‐Business‐Aktivitäten zunehmend auf die Kommunikation in und über E‐Communities eingehen und diese aus Organisations‐, Marketing und Vertriebssicht verstehen lernen. Gleichzeitig wird der Betrieb von E‐Communities selbst zum E‐Business, da die Gründer von Facebook, Xing & Co. inzwischen zeigen, dass man mit solchen Plattformen Geld verdienen kann. Es gibt also gute Gründe, die Aspekte rund um Web 2.0‐Plattformen in einem eigenständigen Modul zu behandeln und den Bereich „E‐Business“ damit zu erweitern.

Nach einer Einführung in die Net Economy liegt der Fokus des Moduls dann insbesondere auf den spezifischen Anforderungen zur erfolgreichen Realisierung einer E‐Community bezüglich der Ebenen „Systeme“, „Prozesse“, „Management“, „Marketing“ und „Implementierung“:

Grundlagen der Net Economy

  • Informationstechnik als Voraussetzung z. B. Kraft der Digitalisierung, Zunahme der Vernetzung, Wachstum der Datenmenge
  • IInformationstechnologie als Basis z. B. Internet, Mobilfunk, interaktives Fernsehen
  • IInformationsaustausch als Notwendigkeit z. B. Chancen der Virtualität, Notwendigkeit der Interaktivität
  • IInformationsökonomie als Ausgangspunkt z. B. elektronische Wertschöpfungskette und ‐Wertschöpfungsprozess
  • IInformationswettbewerb als Ergebnisz. B. Plattformen, Geschäftsmodelle, Akzeptanzmodell, Schalenmodell
  • IInformationsexplosion als Perspektivez. B. Vom Web 1.0 über das Web 2.0 zum Web 3.0

Systeme beim elektronischen Kontaktnetzwerk

  • Systemanforderungen z. B. Mitgliederprofile, Mitgliedercontent, Contentschnittstellen
  • Systemlösungen z. B. Board‐, Weblog‐, Wiki‐, Mashup‐, Social Networking‐ und Geotagging‐Modell
  • Systemarchitekturen z. B. Webservice‐, REST‐, Ajax‐, Single Source Publishing‐ und Framework‐Komponenten

Prozesse beim elektronischen Kontaktnetzwerk

  • Prozessanforderungen z. B. Vernetzungskosten, ‐zeit, ‐flexibilität, ‐qualität und ‐mobilität
  • Prozessgestaltung z. B. eRegistration‐, eProfile‐, eUpload‐, eBlogging‐, eTagging‐, eVoting‐, eRanking‐, eRecommendation‐, eSyndication‐ und ePodcast‐Prozess
  • Prozessmanagement z. B. operative, taktische und strategische Vernetzung

Management beim elektronischen Kontaktnetzwerk

  • Produktanalyse z. B. Produktausrichtung, ‐zugang und ‐regeln
  • Mitgliederanalyse z. B. Mitgliedertypen, ‐kopplung und ‐entwicklung

Management beim elektronischen Kontaktnetzwerk

  • Strategieanalyse z. B. Zielsetzungs‐, Positionierungs‐ und Crossingebene
  • Mitgliedergewinnung z. B. eRecommendation‐, eIncentive‐, eContent‐ und eActivity‐Based‐Marketing
  • Mitgliederbindung z.B. Bewertungssysteme, Behavioral Targeting und Widgets, Open‐Source‐Marketing

Implementierung beim elektronischen Kontaktnetzwerk

  • Projektplanung z. B. Erfolgsfaktoren, Strukturanalyse, Marktanalyse, Wachstumsanalyse, Projektorganisation und Projektkalkulation
  • Projektumsetzung z. B. Systemauswahl, ‐gestaltung, ‐aufbau, ‐einführung und ‐kontrolle

Studien- und Prüfungsleistungen

  • Klausur [90 Minuten/ 90 Punkte/ 100%]
  • Ggf. Bonus durch eine (1) nachgewiesene optionale Studienleistung [ 15 Punkte / 16,7 %]
Der Bonus kann nur angerechnet werden, wenn in der Klausur mindestens 45 Punkte erreicht sind und die optionale semesterbegleitende Studienleistung durch Abgabe / Einreichen der Lösung zur Aufgabenbearbeitung nachgewiesen ist. Die Bestnote (1,0) kann ohne den Bonus erreicht werden.

Literatur

  • Kollmann, T.: E‐Business – Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Digitalen Wirtschaft. 6. Auflage. Gabler, Wiesbaden 2016. (ISBN: 978‐3‐658‐07669‐6) [empfohlene Zusatzliteratur]

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