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Interview mit VAWi-Alumnus Lennart Höfer

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Was waren für Sie die Vorteile und Herausforderungen eines Online-Studiums?

LH: Wenn man bereits voll im Berufsleben steht und damit den Luxus eines festen Gehalts hat und währenddessen noch eine eigene Familie aufbaut, ist es sehr schwierig aus diesen Verpflichtungen noch einmal herauszukommen. Ich bin eher durch Zufall auf VAWi gestoßen und habe schnell erkannt, dass dieser Online-Studiengang genau die Bedingungen bietet, die ich für ein Studium neben Job und Familie benötigt habe.

Dabei ist besonders das Thema Flexibilität hervorzuheben. Weil es, mit Ausnahme der Klausuren, keine örtlich und zeitlich gebundenen Präsenzveranstaltungen gibt, konnte ich lernen, wann und wo ich wollte. Da ich zu dieser Zeit als Berater viel unterwegs war, konnte ich die Zeit in der Bahn nutzen, um mich z. B. auf Prüfungen vorzubereiten. Gleichzeitig sorgt das Fehlen von Präsenzveranstaltungen für ein kostengünstiges Studium, da z. B. Reisekosten wegfallen. Diese Flexibilität ist allerdings auch eine große Herausforderung, denn das Online-Studium erfordert, noch mehr als ein reguläres Studium, ein hohes Maß an Disziplin und eigenverantwortlichem Lernen. Dies führt jedoch auch dazu, dass man sich mehr mit den Themen auseinandersetzt und so viel tiefer in die Materie einsteigen kann.

Lennart Höfer

Was sind für Sie die größten Vorteile bei VAWi?

LH: Was man bei VAWi herausheben muss, ist der große Umfang von angebotenen Kursen, aus denen man weitestgehend frei wählen und somit genau die Kurse belegen kann, die einen persönlich weiterbringen. Weil VAWi ein nicht-konsekutiver Studiengang ist, kommen hier viele Studierende mit sehr unterschiedlichen Vorbedingungen zusammen.

Je nach Wissenstand und persönlicher Interessenslage können sich Studierende bei VAWi also genau den Studienplan zurechtlegen, der für sie am meisten Sinn ergibt. Ein weiterer Punkt ist das unvergleichliche Organisationstalent und die Energie, die Thomas Weichelt zutage legt. Ich habe mich selten so gut betreut gefühlt wie von ihm. Dabei ist besonders auch die Möglichkeit der persönlichen Erreichbarkeit, auch vor Klausuren, hervorzuheben. Außerdem ist VAWi im Vergleich zu anderen Angeboten schlicht sehr kostengünstig.

In welchem Bereich haben Sie vor bzw. während des VAWi-Studiums gearbeitet?

LH: Ich habe zunächst ein Diplom in Technologie-Management und Marketing mit dem Schwerpunkt elektrische Energiewirtschaft gemacht und bei einem Unternehmen im Bereich der statischen Umrichter, also tiefste Elektrotechnik, gearbeitet. Allerdings habe ich dann festgestellt, dass dies nicht der Beruf ist, mit dem ich glücklich werde. Durch eine Verkettung von Zufällen bin ich dann bei einer Firma gelandet, die Unternehmen in Sachen IT energiewirtschaftlich berät. Bei dieser Firma arbeite ich noch heute als IT-Berater.

In welchem Bereich sind Sie jetzt berufstätig?

LH: Ich habe mich Anfang vorletzten Jahres etwas umorientiert, als ich mich ein wenig in das Thema Microsoft Office 356 verliebt habe, welches ich von vielen Kunden kannte. Ich bin damit von einer eher generischen Beraterfunktion zu einer Spezialistenlaufbahn übergegangen.

Inwieweit hat Sie das VAWi-Studium beruflich weitergebracht bzw. Einfluss auf Ihren beruflichen Werdegang gehabt?

LH: Ich denke es gibt Berufsfelder, bei denen der eigene Abschluss direkten Einfluss auf den Job hat, wie z. B. Lehrer oder andere Angestellte im öffentlichen Dienst. Dies war bei mir in diesem Maße nicht der Fall. Aber ich habe jede Menge neue Methoden, Allgemeinwissen und, gerade für mich als Quereinsteiger, das nötige Rüstzeug gelernt, um beruflich weiterkommen zu können. Außerdem war es für mich auch noch eine persönliche Herausforderung, die ich, neben Hausbau, Familie und Job, bewältigen wollte.

Was fanden Sie an VAWi besonders spannend?

LH: Zunächst waren einfach die Kurse für mich interessant, welche ich beruflich benötigt habe. Was ich aber, aus emotionaler Perspektive, als sehr spannend empfunden habe, waren die Gruppenarbeiten, weil man dort, in kleinen Einheiten, auf sehr unterschiedliche Menschen getroffen ist, die alle ihre eigenen fachlichen Stärken mitgebracht haben. Durch die unterschiedlichen Erfahrungen entstand so ein sehr reger Austausch untereinander.

Was von dem, was Sie bei VAWi gelernt haben, ist für Sie in Ihrem Beruf besonders hilfreich??

LH: Aus der fachlichen Sicht war besonders das Thema Prozessmodellierung hilfreich, weil ich in meiner damaligen Tätigkeit als Business-Analyst häufig mit den internen Prozessen verschiedener Kunden konfrontiert wurde und diese abstrahieren und zu Papier bringen musste. Nicht zu unterschätzen ist natürlich auch die gesamte Allgemeinbildung im Themenkomplex IT. Außerdem war VAWi für meine persönliche Entwicklung sehr hilfreich. Wenn man 7 Jahre lang studiert und dabei noch Verpflichtungen im Job und Familie hat, dann eignet man sich eine Disziplin und Strategien an, sich auch von Stolpersteinen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Diese Fähigkeiten helfen mir nun auch in meinem Beruf.

Wie haben Sie das Studium finanziert? Hat sich Ihr Arbeitgeber an den Kosten beteiligt? Haben Sie öffentliche oder private Förderungsprogramme wahrgenommen?

LH: Ich habe das gesamte Studium selbst bezahlt.

Wem würden Sie VAWi empfehlen?

LH: Also zunächst sollte man Interesse an IT mitbringen. Aber egal ob man sich tiefergehend mit bestimmten Themen, z. B. im Rahmen von Projekten, beschäftigen, oder, so wie ich, ein breites Allgemeinwissen aufbauen möchte, kann ich VAWi eigentlich jedem empfehlen. Man muss natürlich ein gewisses Maß an Disziplin mitbringen. Wer eher den schulischen Ansatz bevorzugt, für den ist VAWi vielleicht nicht das richtige.

Gibt es etwas, das Sie Studienanfängern/innen als Tipp mit auf den Weg geben würden?

LH: Besonders das Thema Netzwerken innerhalb der Studierendenschaft ist wichtig, da hier einfach viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen zusammenkommen. Weil man sich im Leben ja immer zweimal sieht, kann einen dies auch beruflich weit nach vorne bringen. In dieser Hinsicht ist es auch sehr empfehlenswert die Veranstaltungen zu Beginn des Semesters in Fulda zu besuchen, um nicht nur Kommilitonen/innen, sondern auch Dozenten/innen kennenzulernen.

Ein weiterer Ratschlag, den ich jedem ans Herz legen möchte, ist: seid aktiv! VAWi bietet ja zu jedem Modul ein Forum an, in dem man sich austauschen kann. Dabei sollte es aber nicht nur darum gehen, sich von anderen berieseln zu lassen, sondern viel mehr darum, ganz im Sinne von Web 2.0, selbst aktiv zu werden und eigene Beiträge für die Diskussion zu liefern. Dazu gehört nicht nur Fragen zu stellen, sondern auch zu versuchen, Fragen von anderen selbst zu beantworten.

Herr Höfer, wir bedanken uns für das Interview.



© www.vawi.de   Montag, 27. Januar 2020 07:37 vawi
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